Geld übertrumpft Diaspora: Kim Kardashian investiert in der Türkei

Der bekannte US-RealityTV-Star Kim Kardashian hat sich scheinbar doch noch kaufen lassen. Vergangenen Herbst war die bekannte Persönlichkeit der armenischen Diaspora noch mit ganz vorne dabei, wenn es darum ging, NBA-Star Kobe Bryant, dafür zu verurteilen Werbung für Turkish Airlines zu machen. Doch jetzt wird ihre Modelinie, die sie gemeinsam mit ihren Schwestern gegründet hat, bald auch in der Türkei erhältlich sein.

Bei einer der schillerndsten Persönlichkeiten der armenischen Diaspora scheint die Liebe zum Geld schließlich über den Hass gegenüber der Türkei gesiegt zu haben. Denn die polarisierende US-Amerikanerin wird bald in der Türkei investieren. Noch diesen Herbst, so heißt es, wolle sie in die Türkei kommen. Nur ein Jahr nachdem sie Kobe Bryant dafür fertig machte, für die Turkish Airlines zu werben. (Der Lakers Star wird vielleicht sogar bald für die Türkei spielen – mehr hier)

Modelinie soll internationalen Markt erobern

2011 gründete sie ihre eigene Modelinie in Kooperation mit ihren Schwestern, dieses Jahr schon wollen sie den internationalen Markt erobern. Als eine der ersten ausländischen Destinationen haben die Kardashians sich nun offenbar die Türkei ausgesucht. Kaum wurde der Erfolg in den USA absehbar, begannen sie die Verhandlungen mit weiteren einflussreichen Persönlichkeiten. Mit dem Ziel zu expandieren unterzeichneten sie einen Vertrag mit dem Handelsgianten Arcadia Group. In Zusammenarbeit mit dem Besitzer Lord Philip Green geht es nun ab nach England und in die Türkei.

Die Kardashian Kollection hat fast alles zu bieten von Taschen und Schuhen, Unterwäsche und Abendkleidern, bis hin zu Schmuck. Die insgesamt fast 100 Teile werden demnächst auch in Thailand, Malaysia sowie in elf weiteren Nationen auf den Markt kommen. Laufen die Verkäufe gut, soll es auch nach Brasilien, Russland, Indien und China gehen. Alle Stücke der Kollektion wurden eigens von den Geschwistern designend und sind für unter 100 US Dollar zu haben.

Schwager Lamar Odom durfte nicht in die Türkei wechseln

Doch dieser plötzliche Sinneswandel wird die armenische Gemeinde in den USA sicher verärgern. Als Kim Kardashian im April Covergirl eines türkischen Modemagazins war, rief das in der armenischen Lobby ANCA eine Welle der Empörung hervor. Dabei verlangte sie selbst vergangenes Jahr von Kobe Bryant seinen Vertrag zu kündigen, um nicht mit einem Land zusammenzuarbeiten , das einen Völkermord begangen habe. Sie bezeichnete sein Verhalten als einen „schweren Fehler“. Doch damit nicht genug, nachdem dieser dennoch unterzeichnete, rief sie und eine ihrer Schwestern ihre 5,5 Millionen Fans auf Twitter dazu auf, Bryants Spiele zu boykottieren. Sie ging sogar so weit ihren Schwager Lamar Odom davon abzuhalten in die Türkei zu wechseln, als der ein Angebot für die türkische Mannschaft Beşiktaş bekam (mehr hier).

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