Verleumdung der Holocaust-Opfer: NPD-Vize-Vorsitzender Pastörs zu Bewährungsstrafe verurteilt

Der NDP-Vize Uda Pastörs hatte in einer Rede keinen Hehl aus seinen rechten Gedanken gemacht und wurde nun zu acht Monaten Bewährung und einer Geldbuße in Höhe von 6.000 Euro verurteilt.

Eine Gedenkveranstaltung für Holocaust-Opfer hatte Uda Pastörs im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern als „Betroffenheitstheater“, die Anteilnahme als „Schuldkult“ bezeichnet. Auch machte er keinen Halt davor, den Holocaust zu leugnen, denn er sprach in diesem Zusammenhang von einem „Sieg der Lüge über die Wahrheit“ und dem „sogenannten Holocaust“ sowie der „Auschwitzprojektion“.

Die Verteidigung forderte zwar aufgrund der freien Meinungsäußerung im Parlament, nicht belangt werden zu dürfen, doch kam damit nicht durch. Das Gericht folgte der Strafforderung der Staatsanwaltschaft und sprach zu Recht von einer „Hetzrede“. Der 59-Jährige wurde zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten und einer Geldbuße in Höhe von 6.000 Euro verurteilt.

Mehr zum Thema:

NSU-Ausschuss: „Wir stehen noch am Anfang unserer Arbeit“
Rücktritt von Verfassungsschutzpräsident Fromm: Friedrich will „Vertrauen“ in die Behörde wieder herstellen
NSU-Ausschuss: NPD erhält volle Akteneinsicht

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.