Fenerbahçe verliert in Moskau

Der türkische Pokalsieger Fenerbahçe verlor am Dienstagabend gegen Spartak Moskau unglücklich mit 1:2 und hofft auf nun auf das Rückspiel, um in der Champions League spielen zu dürfen. Aykut Kocaman überraschte mit einem defensiven Spiel, wobei Alex nicht zum Einsatz kam.

Lange dauerte es im Luzhniki-Stadion, bis es überhaupt mal krachte. Spartak Moskau ging ausgerechnet mit Emenike (59.), dem ehemaligen Fenerbahçe-Stürmer, in Führung. Die Kanarienvögel antworteten allerdings nur sechs Minuten später. Erneut traf der Neuzugang Dirk Kuyt für sein Team und Fenerbahçe genoss das zwischenzeitlich verdiente 1:1. Die Freude hielt aber nicht lange, denn nach einem Eckstoß netzte Kombarov mit einer Direktabnahme die Kugel traumhaft in die Maschen. Das „Volksteam“ siegte am Ende glücklich, aber nicht unverdient, weil der 18-fache türkische Meister auch ohne seinen ersten Kapitän Alex de Souza überraschend defensiv spielte. Eigentlich stand die Verteidigung lange Zeit stabil, doch an Kreativität mangelte es bei Spartak nicht. Trotz der Niederlage hat Fenerbahçe auch dank des Auswärtstreffers große Chancen um weiterzukommen.

Die Türkei läuft Gefahr auf den 13. Platz abzurutschen

In der aktuellen Spielzeit haben zypriotische Mannschaften bisher 2.875 Punkte erzielt, die türkischen Teilnehmer nur 1.700. Der Abstand zwischen den Zyprioten und den Türken schrumpfte dadurch auf mickrige 0.3 Punkte. Sollte der türkische Fußballverband aufgeholt und auf den 13. Platz abrutschen, dann würde es für die Saison 2014/15 umso schlimmer aussehen. Die direkte Teilnahme des türkischen Meister in der Champions League würde nicht möglich sein. Belgien liegt bereits 3.000 Punkte vor der Türkei und hält den 11. Platz sicher inne.

Die Fünfjahreswertung der Saison 2011/12: http://de.uefa.com/memberassociations/uefarankings/country/index.html

Mehr zum Thema:

EuroBasket 2013: Kann die Türkei gegen Italien bestehen?
La Liga: Je ein Remis für Arda Turan und Mesut Özil
Galatasaray will Real Madrid Star Kaká

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.