Luka Modrić zu Real Madrid – droht Özil die Ersatzbank?

Das lange Hin und Her im Transfer des kroatischen Nationalspielers Luka Modrić ist endlich beendet. Wie Real Madrid am Montag über ihre Homepage verkünden ließ, ist der Transfer des 26-Jährigen unter Dach und Fach. Eine konkrete Ablösesumme wurde noch nicht veröffentlicht, jedoch soll der Betrag bei über 30 Millionen Euro liegen.

Der schon seit 2008 bei Tottenham Hotspur spielende Mittefeldspieler war schon seit letzter Saison der Wunschspieler von Jose Mourinho. Nach langem Warten und Verhandeln konnte der spanische Meister endlich den Wunsch des Trainers verwirklichen.

Im Vergleich zu den letzten Jahren blieben die „Königlichen“ aus Madrid ziemlich ruhig auf dem Transfermarkt. Somit ist Luka Modrić der einzige Transfer der Madrilenen dieses Jahr. Während sie in den letzten Jahren große Summen an Transferablösen zahlten, hielten sie sich dieses Jahr ziemlich zurück.

Mesut Özil nur noch zweite Wahl?

Einem Spieler sollte dieser Transfer ganz besonders ein Dorn im Auge sein, nämlich Mesut Özil. Der deutsche Nationalspieler wurde nach den ersten beiden Saisonspielen, bei denen Real Madrid keinen Sieg holen konnte, sehr stark von der spanischen Presse kritisiert (vor einigen Monaten wurde er sogar Opfer rassistischer Internethetze – mehr hier) . Bei der letzten Niederlage in Getafe vergab Özil in der 16. Minute eine hundert Prozentige Torchance, bei der er aus zwei Metern nur die Latte traf. Luka Modrić spielt genau wie Mesut Özil im zentralen Mittelfeld und übernimmt auch somit gerne den kreativen Part der Mannschaft. Somit hätte Jose Mourinho zwei Spieler zur Verfügung, die er auf der Position des Spielmachers einsetzen kann. Ob der Konkurrenzkampf die Leistung von Mesut Özil steigert oder ob er die Ersatzbank drücken muss, wird sich sicherlich bei den nächsten Spieltagen zeigen.

Khedira nur noch Ersatz

Auch Sami Khedira hatte keinen guten Start in die neue Saison (im vergangenen März sah das noch ganz anders aus – mehr hier). Obwohl der deutsche Nationalspieler noch in der letzten Saison auf seiner Position im defensiven Mittelfeld gesetzt war, musste er die ersten zwei Saisonspiele auf der Bank sitzen. Stattdessen spielte der Franzose Lassana Diarra an der Seite von Xabi Alonso.

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