Reise nach Rom: Ministerin Aygül Özkan trifft Papst Benedikt XVI.

Kurz vor seiner Abreise in den Libanon erhält Papst Benedikt XVI. noch einmal Besuch aus Deutschland. Wie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie an diesem Freitag mitteilt, wird Ministerin Aygül Özkan in der Zeit vom 11. bis zum 13. September in Rom zu Gast sein.

Im Mittelpunkt der Begegnungen in der Heiligen Stadt, so heißt es in einer entsprechenden Mitteilung, stünde der interreligiöse Dialog und die Bedeutung der Katholischen Kirche für den Wohlfahrts- und Sozialstaat.

Höhepunkt der zweitägigen Reise sei die Teilnahme an einer Generalaudienz bei Papst Benedikt XVI. An der Seite von Ministerin Özkan wäre hier Professor Felix Bernard, Leiter des katholischen Büros Niedersachsen.

Aygül Özkan im Gespräch mit christlichen Würdenträgern

Darüber hinaus auf dem Programm stünden Gespräche mit der Staatssekretärin beim Päpstlichen Rat für Justitia et Pax, Frau Dr. Flaminia Giovanelli, dem Sekretär des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Monsignore Miguel Angel Ayuso Guixot, und dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die „Seelsorge im Krankendienst“, S.E. Erzbischof Zygmunt Zimowski. Weiterhin seien Gespräche mit dem Deutschen Botschafter beim Heiligen Stuhl, Dr. Reinhard Schweppe, sowie mit kirchlichen Würdenträgern vorgesehen.

Bereits einen Tag nach der Abreise von Ministerin Aygül Özkan aus Italien wird der Pontifex zu seiner 24. Auslandsreise aufbrechen. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche wird vom 14. bis zum 16. September im Libanon erwartet. Wie Vatikan-Sprecher Federico Lombardi Ende August mitteilte, würden die Vorbereitungen für die Reise trotz der anhaltenden Spannungen in Syrien, die nun zunehmend auch auf den Libanon überschwappen, fortgesetzt (nur Tage zuvor kam es zu einer Massenentführung – mehr hier).

Die Botschaft des Dialogs, die die deutsche Delegation mit nach Rom bringt, findet auch in Libanon seine Fortsetzung (derzeit gibt es auch eine Aufforderung an die Christen der Region, diese nicht zu verlassen – mehr hier). Es wird erwartet, dass Benedikt XVI. während seiner dreitägigen Reise den Frieden in den Vordergrund stellen wird. Daneben gehen Beobachter davon aus, dass er auch an die Muslime appellieren werde, in Fairness und Dialogbereitschaft mit den Christen der Region zusammenzuarbeiten.Der 85-jährige Deutsche soll sich während seines Besuchs mit verschiedenen religiösen Oberhäuptern und Politikern treffen. Auf der Agenda steht auch eine große Messe in Beirut (derweil wachsen die Ängste der Christen in Syrien – mehr hier).

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