„Bedrohung durch den Islam“: US-Christen protestieren gegen Umbau einer Moschee

Der Kauf einer Schule in Detroit durch einen islamischen Kulturverband sorgt beim Thomas Law Center, das zuvor bereits den Pastor Terry Jones, der durch seine öffentlichen Koranverbrennungen bekannt wurde, verteidigte, für Argwohn. Der „versteckte Dschihad“, den Muslime betreiben würden, müsse verhindert werden. Der Verband fühlt sich zu Unrecht beschuldigt.

Das Thomas More Law Center, das bereits den US-Pastor Terry Jones, der öffentlich den Koran verbrannte (hier), verteidigte, versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass ein muslimischer Verband in Detroit eine ehemalige Schule in eine Moschee umwandelt. Damit wolle die gemeinnützige Anwaltskanzlei den „versteckten Dschihad“ aufhalten und gegen die „Bedrohung des Islams“ vorgehen.

Der Islamische Kultuverband hatte die ehemalige Schule im vergangenen Jahr für 1,1 Millionen US-Dollar gekauft. Bisher konnte der islamische Verband den Plan noch nicht in die Tat umsetzen, denn das Thomas More Center führt einen Rechtsstreit gegen das Vorhaben. Medienberichten zufolge sei eine Grand Jury gefordert worden, die untersuchen solle, inwiefern beim Kauf Korruption eine Rolle gespielt habe. Ein Gericht lehnte das Gesuch allerdings ab, da die Kläger keine Beweise für ihre Anschuldigungen hätten. Der Gemeinde wird zudem vorgworfen, die Verhandlungen mit dem Muslimen hinter verschlossenen Türen geführt zu haben.

Der Anwalt des islamischen Verbandes sieht darin eine Schmutzkampagne. Es sei der Versuch „unschuldige Amerikaner aufgrund ihres Glaubens und ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren und an der Gesellschaft teilzuhaben anzugreifen“, erklärt Shareef Akeel.

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