Fenerbahçe und Eskişehirspor: UEFA friert ihre Preisgelder ein

Die hohen Schulden vieler Vereine lässt die UEFA zu drastichen Mitteln greifen. Am Dienstag gab die UEFA bekannt, Prämiengelder von 23 Vereinen einzubehalten, bis die überfälligen Zahlungen ausgeglichen werden. Dabei hätten finanziell angeschlagene Vereine wie Fenerbahçe und Eskişehirspor die Preisgelder in Millionenhöhe gut gebrauchen können.

Die UEFA gab am Dienstag bekannt, die Spielprämien von 23 Vereinen zurückzubehalten. Zwei von den betroffenen Klubs sind Fenerbahce und Eskişehirspor. Ihre Qualifikation bei den UEFA-Wettbewerben 2012/13 wird nicht mit Preisgeldern belohnt werden, bis ausstehende Zahlungen beglichen wurden. Dabei könnten die Vereine das Geld gut gebrauchen (die Schulden der türkischen Vereine häufen sich seit Jahren – mehr hier). Allein eine Champions League Teilnahme bedeutet für die Klubs eine Prämie in Höhe von 8,6 Millionen, eine Europa League Teilnahme wird immerhin noch mit 1,3 Millionen Euro belohnt (Beşiktaş wurde bereits aufgrund der hohen Schulden für alle europäischen Wettbewerbe in diesem Jahr gesperrt – mehr hier).

Grund für das harte Durchgreifen der UEFA ist die schlechte Zahlungsmoral vieler Vereine. Die Klubs haben demnach die Regeln des Financial Fair Plays gebrochen. Ausstehenden Zahlungen an Spieler, Steuerbehörden oder an andere Teams wurde offenbar nicht nachgekommen. Die Höhe der ausstehenden Beträge gibt die Europäische Fußball Union zwar nicht bekannt, doch in einer offiziellen Erklärung ist von überfälligen Verbindlichkeiten in „beträchtlicher Höhe“ die Rede. Bis Ende des Monats werden die Prämien einbehalten. Sollten die Zahlungen dann immer noch nicht erfolgt sein, werden die Premien für diese Saison einbehalten.

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