Griechenland: Troika besteht auf Entlassungen bei aufgelösten Behörden

Die griechische Regierung will Beamte deren Dienststellen aufgelöst wurden weiter beschäftigen. Die Troika besteht nach ihrer Prüfung darauf, dass diese Mitarbeiter entlassen werden. Sie gibt nur für gut sechs der 11,5 Milliarden Euro Einsparungen grünes Licht.

Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds fordert von Griechenland die Entlassung von weiteren Beamten. Mitarbeiter von staatlichen Organisationen, die im Zuge der Sparmaßnahmen aufgelöst wurden, müssen entlassen werden, sagt die Troika.

Die griechische Regierung hatte gehofft, die überflüssigen Staatsbediensteten über Abfindungen und eine Personalreserve weiter versorgen zu können. Die Troika besteht allerdings auf den vollständigen Abbau dieses Personals. Dies berichtet die Zeitung Kathimerini.

Die Troika hat bei ihrer Bewertung der Sparmaßnahmen nur etwas mehr als die Hälfte der 11,5 Milliarden Euro angenommen. 2,2 Milliarden Euro an Einsparungen haben die Kontrolleure abgelehnt, weil sie nicht glauben, dass sie tatsächlich für nachhaltige Spareffekte sorgen. Darunter fallen unter anderem die Einsparungen im Militärbudget in der höhe von 437 Millionen Euro.

Bei einem Teil in der Größenordnung von 3,5 Milliarden Euro fordert die Troika mehr Details, um die Wirkung dieser Reformen besser bewerten zu können. Die Zeit läuft der Inspektion inzwischen davon: Will Griechenland die nächste tranche der Hilfsgelder erhalten, muss die Prüfung bis Ende September abgeschlossen sein.

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