Friedrich: Anti-Islam-Film soll nicht in Deutschland gezeigt werden

In fast der gesamten arabischen Welt wird gegen den amerikanischen Anti-Islam-Film protestiert. Pro Deutschland will das Video nun auch in Berlin zeigen. Innenminister Friedrich will das „mit allen rechtlich zulässigen Mitteln“ verhindern.

Manfred Rouhs, Pro Deutschland-Chef, hatte zuvor erklärt, er wolle den Film zeigen. Es gehe dabei „um die Kunst- und Meinungsfreiheit“, so Rouhs. Friedrich will das allerdings „mit allen rechtlich zulässigen Mitteln“ verhindern.

Die arabische Welt protestiert derzeit vor westlichen Botschaften gegen den Film (im Sudan wurde die deutsche Botschaft attackiert – mehr hier). In Deutschland fordern muslimische Verbände zu Besonnenheit auf. Für das Verhalten der Muslime in den arabischen Ländern gebe es „keinerlei religiöse Begründung“ (mehr hier). Derweil will Friedrich die Lage auch in Deutschland nicht weiter anheizen. „Pro Deutschland“ soll davon abgehalten werden „grob fahrlässig Öl ins Feuer“ zu gießen.

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