Spanische Medien kritisieren Mesut Özil erneut

Bei den Könglichen läuft es überhaupt nicht rund. Mit der letzten 0:1-Pleite gegen den FC Sevilla ertönt die kritische Medienposaune erneut. Nun bekam Mesut Özil seinen Fett ab. Sami Khedira blieb von etlichen Vorwürfen und kritischen Worten verschont.

Die spanischen Zeitungen gehen zwei Tage vor dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City, mit Mesut Özil hart ins Gericht. Das renommierte Sportblatt Marca titelte in großen Lettern „Was spielen die?“, während die El Pais „Madrid in Alarmzustand“ schrieb. Die Presse warf dem deutschen Nationalspieler Mesut Özil überwiegend Lustlosigkeit vor. Özils Spiel habe seit Saisonbeginn weder Hand noch Fuß, schrieb etwa die spanische Tageszeitung ABC (vor einigen Monaten wurde er sogar Opfer rassistischer Internethetze – mehr hier).

Real Madrid dümpelt auf elften Tabellenplatz

Darüber hinaus prophezeiten sämtliche Zeitungen, dass der Neuzugang Luka Modric ihn (Anm. d. Red. Mesut Özil) aus der Stammelf verdrängen könnte (mit seinem Wechsel wurden Befürchtungen laut, dass Özil die Ersatzbank drohen könnte – mehr hier). Real Madrid steht mit vier Punkten aus vier Ligaspielen auf dem 11. Tabellenplatz und muss zusehen, dass sein Erzrivale aus Barcelona mit 12 Punkten das Maß aller Dinge ist.

Am 18. September empfangen die Madrilenen im ersten Gruppenspiel der Champions League Manchester City, dem vielleicht zuknünftigen Arbeitgeber Cristiano Ronaldos. Die sehenswerte Begegnung steigt wie gewohnt um 20.45 Uhr (MEZ).

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