Beinahe-Crash: Unglück auf Sabiha Gökçen Flughafen in letzter Sekunde verhindert

Auf dem Sabiha Gökçen Flughafen in Istanbul ist es am vergangenen Montag fast zu einer Flugzeugkatastrophe gekommen. Eine Maschine befand sich noch auf der Rollbahn während eine weitere bereits kurz vor dem Aufsetzen war.

Gut 30 Sekunden, so berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet, seien es noch gewesen, bis die Passagiermaschine aus der südtürkischen Provinz Gaziantep in Istanbul landen sollte. Doch plötzlich wurden die Piloten einer Maschine gewahr, die sich noch immer auf dem Rollfeld befand (in Vancouver überlebten vor gut einem Jahr alle Passagiere einen Absturz – mehr hier).

Ursache für den Beinahe-Crash am Bosporus sei, so die jetzige Einschätzung, menschliches Versagen gewesen. So hätten Flughafen-Mitarbeiter es versäumt ihre Funkgeräte mitzuführen und die Flugsicherung darüber zu informieren, dass sie gerade ein anderes Flugzeug für Wartungsarbeiten verlegen würden.

Ergo hatte das Flugzeug in der Luft auch eine Landeerlaubnis vom Tower, der nichts von den Vorgängen auf der Rollbahn ahnte, erhalten. Gott sei Dank sah der Pilot der Maschine aus Gaziantep das andere Flugzeug quasi in letzter Minute und zog sein Fluggerät vorsichtig wieder nach oben. Hätte der Mann im Cockpit 20 oder 30 Sekunden später reagiert, so die türkischen Medien, wäre ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern gewesen. Der Vorfall, so heißt es, werde nun untersucht (im vergangenen Oktober kam es in Antalya zu einer Bruchlandung – mehr hier).

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