Umfairteilen: „Besonders Migranten sind von der Misere betroffen“

„Umfairteilen - Reichtum besteuern“ ist das Motto der Demonstrationen, auf denen am Samstag tausende Menschen für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands auf die Straße gingen. Unter den Teilnehmern befanden sich auch einige Migranten-Vereine. Migranten treffe die aktuelle Situation besonders schwer.

Sozialverbände und Gewerkschaften riefen für Samstag auf, an deutschlandweiten Demonstrationen teilzunehmen. Die Verteilung des Wohlstands in Deutschland ist nicht gerecht, kritisierten schließlich tausende Demonstranten (mehr zu den Protesten – hier). Sie fordern eine Vermögenssteuer und die Bekämpfung der Steuerflucht. „Die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte verfügen über 53 Prozent des gesamten Reichtums. Die untere Hälfte dagegen hat nichts“, erklärt der Hamburger DGB-Chef Uwe Grund.

Özlem Alev Demirel, Bundesvorsitzende der Föderation der Demokratischen Arbeiter Vereine (DIDF) meint, besonders hart treffe es Migranten. „Der aktuelle Armut- und Reichtumsbericht hat noch einmal verdeutlicht, dass in Deutschland die Kluft zwischen Armut und Reichtum immer größer wird. Bekanntlich sind von dieser Misere insbesondere Migranten betroffen“, so Demirel im Vorfeld der Veranstaltung. Auch die Alevitischen Gemeinde Deutschland und der Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland unterstützen den Aufruf.

 

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