Döner-Akademie: Lieblingsessen der Deutschen soll besser werden

Immer billiger und trotzdem lecker soll er sein - der Döner. Die Hersteller des beliebten Fast-Food-Gerichts versuchen deshalb an allen Ecken und Enden zu sparen. Doch besser wird der Döner damit nicht, kritisiert der Unternehmer Uzunoğlu. Aus diesem Grund hat er eine Döner-Akademie ins Leben gerufen. Hier soll ein einheitlicher Standard gelehrt werden.

Der Döner gehört zu den meistverkauften Fast-Food-Gerichten in Deutschland. Eine warme Mahlzeit schnell auf die Hand. Doch mit dem Döner ist es wie mit allen erfolgreichen Ideen. Irgendwann ist die Konkurrenz und der Preiskampf so stark, dass das Produkt immer schlechter wird. Diesem Trend wollen türkische Unternehmer entgegentreten. Eine Döner-Akademie soll den qualitativen Standard vorgeben. Zunächst wird die „D-DAS Akademie für Türkischen Döner“ in Rumänien in Kooperation mit der Temeswarer Hochschule für Landwirtschaft und Tiermedizin erste Schüler aufnehmen.

Dabei beziehe sich die Ausbildung nicht nur auf das Produkt selbst, sondern auch auf die Verkmarktung. Der Regensburger Unternehmer Kemal Uzunoğlu, Initiator des Projekts, erklärte, er wolle den Döner „wie den amerikanischen Hamburger zu einer Marke machen“. Als Abschluss der Döner-Ausbildung werde ein Zertifikat verliehen. Die türkische Botschaft in Deutschland habe ihm empfohlen seinen Sitz in Rumänien zu nutzen, um zunächst hier aktiv zu werden. Ziel ist es, eine solche Weiterbildung auch in Deutschland anzubieten. Derzeit sei Uzunoğlu mit den zuständigen Behörden und Organisationen im Gespräch.

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