UN: Türkei will „notwendige Aktion“ gegen Syrien

Einen „Akt der Aggression“ nennt die Türkei die Grenzüberschreitungen Syriens. Von der UN fordert sie nun ein Eingreifen. Zu erwarten ist jedoch lediglich eine Verurteilung des Vorfalls durch die UN. DIe Türkei reagiert weiterhin auf eigene Faust.

Die türkische Regierung hatte wiederholt gedroht, bei erneuten Übergriffen der Gefechte auf die türkische Grenzregion, nicht untätig zu bleiben. Von der UN forderte die Türkei nach den jüngsten Vorfällen (fünf Menschen starben durch eine syrische Granate – mehr dazu hier) eine „notwendige Aktion“ einzuleiten.

„Das ist eine eklatante Verletzung der interationalen Gesetze sowie des internationalen Friedens und der Sicherheit“, heißt es in dem Schreiben des türkischen UN-Botschafters Ertugrul Apakan. Die Türkei sehe die Grenzüberschreitung als „Akt der Aggression“ Syriens. Die UN-Sicherheitsrat werde gebeten „notwendige Akionen einzuleiten“, um die Angriffe Syriens zu beenden und sicherzustellen, dass die „Souveränität, die territoriale Integrität und die Sicherheit“ der Türkei gewährleistet werde (die Türkei selbst reagierte bereits mit der Befeuerung syrischer Ziele – mehr hier). Es wird jedoch erwartet, dass der Sicherheitsrat lediglich eine Erklärung zum Vorfall abgibt.

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