Dramatische Steigerung: Hyperinflation im Iran ausgebrochen

Im Iran könnte sich die Lage demnächst gefährlich destabilisieren: Analysten haben ermittelt, dass es auf dem Schwarzen Markt bereits eine echte Hyperinflation gibt. Auf die Bevölkerung kommen harte Zeiten zu.

Steve Hanke von Cato@liberty hat in einer Analyse ermittelt, dass im Iran in den vergangenen Wochen offenbar tatsächlich eine Hyperinflation ausgebrochen ist. Seite den Sanktionen gegen das Regime in Teheran ist ein Verfall des Rial (IRR) zu beobachten. Neueste Daten vom schwarzen Forex-Markt zeigen, dass die monatliche Inflation nun bereits bei 69,7 Prozent liegen dürfte. Die Beschleunigung dieser Entwicklung scheint am Wochenende vom 8.-10. September begonnen zu haben: An diesen Tagen verlor der Rial 9,65 Prozent seines Werts gegenüber dem Dollar. Am 2. Oktober musste man in Teheran für einen Dollar 35.000 IRR zahlen. Damit hat sich die Kluft zwischen den offiziellen Wechselkursen und den tatsächlich zu bezahlenden Werten dramatisch erhöht.

Damit kommen auf die Bevölkerung harte Zeiten zu: Die Währung verliert dramatisch an Kaufkraft, die Preise schnellen unkontrollierbar in die Höhe. Für das Regime in Teheram ist dies eine gefährliche Entwicklung: Es ist nicht auzuschließen, dass es schon bald zu Unruhen kommt, die das gesamte System in Frage stellen könnten. Wie das Regime darauf reagieren wird, ist nicht vorherzusehen; es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt.

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