Terror im Ferienparadies: Drei Polizisten in Antalya getötet

In der türkischen Ferienhochburg Antalya ist es am vergangenen Donnerstag gleich zu mehreren Attacken gekommen. Bei den Vorfällen kamen insgesamt drei Polizisten ums Leben, einer wurde verletzt.

Wie die türkische Tageszeitung Hürriyet berichtet, hätte eine Gruppe von Männern aus einem roten Auto heraus auf Motorradpolizisten vom Polizeikommissariat Muratpaşa gefeuert, als diese gerade in der Nachbarschaft von Yıldız auf Streife gewesen seien. Bei der Attacke wurden ein Polizeibeamter derart schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus verstarb (am Donnerstag gelang der türkischen Polizei auch die Festnahme zweier mutmaßlicher Beteiligter an dem Mord an US-Botschafter Christopher Stevens – mehr hier).

Darauf hin, so heißt es weiter, seien die Polizeibeamten in Alarmbereitschaft versetzt und an wichtigen Punkten in der gesamten Region postiert worden, um die Angreifer zu schnappen. Doch die Anstrengungen halfen nichts. Die gleiche Gruppe eröffnete noch einmal das Feuer auf Beamte aus Kepez. Dabei kamen zwei weitere Beamte ums Leben.

Einer der Angreifer, so heißt es weiter, sei später tot in einem Waldgebiet aufgefunden worden. Dorthin seien sie zu Fuß geflüchtet, nachdem sie das Auto zurückgelassen hatten. Der zweite Mann, der von der Polizei gefasst werden konnte, sei schon 2009 mit Schizophrenie diagnostiziert worden und habe sich, laut dem Gouverneur von Antalay, Ahmet Altıparmak, in Behandlung befunden.

Mittlerweile wurde eine Untersuchung der Vorfälle eingeleitet. Die Fahndung nach einer dritten Person, die sich zum Zeitpunkt der Angriffe im Fahrzeug befand, laufen derweil auf Hochtouren.


Bu video Adobe Flash Player’ın son sürümünü gerektirmektedir.


Mehr zum Thema:

Irak will keine ausländischen Militärs: Türkei fühlt sich nicht angesprochen
Zunahme der Gewalt: Erdoğan signalisiert Gesprächsbereitschaft mit der PKK
Panik am Taskim Platz: Passanten halten verlassenes Gepäckstück für eine Bombe


Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.