Nach erneutem Granatenwurf: Türkei greift syrisches Munitionsdepot an

Erneut stiegen am Sonntag über der Stadt Akçakale nahe der syrischen grenze Rauchwolken auf. Die Türkei antwortete wie angekündigt auf die Attacke. Die Gefechte halten nun schon den fünften Tag in Folge an.

Eine syrische Granate traf am Sonntag erneut die Stadt Akçakale (am Mittwoch wurden hier fünf Menschen durch eine Granate getötet – mehr hier). Es kam jedoch nicht zu Opfern. Wie angekündigt reagierte die Türkei mit Vergeltungsschlägen. Dabei wurde nach Angaben des türkischen Nachrichtensender CNN Turk ein syrischen Munitionsdepot in der Stadt Rasm el Gazel getroffen, woraufhin es zu einer Explosion kam. Es sei zu einer Panik in der Region gekommen. Ob dabei Menschen zu Tode gekommen sind, ist jedoch noch nicht bekannt. Die türkische Regierung hatte erklärt, auf jeden weiteren Angriff zu reagieren.

Am Samstag hieß es noch, syrische Truppen hätten sich von der türkischen Grenze zurückgezogen, damit es nicht erneut zu Zwischenfällen kommen könne (mehr hier). Trotzdem fanden Granaten den Weg über die Grenze. Derweil glauben einige Beobachter, die Granaten müssten nicht zwangsläufig von Assad-Truppen geworfen worden sein. Auch die Rebellen sowie ausländische Kräfte hätten ein Interesse an einem Krieg.

https://www.youtube.com/watch?v=bVqkv49OhHI

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