Ärger für RedHack Mitglieder: Staatsanwaltschaft fordert bis zu 24 Jahre Haft

Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wirft die Staatsanwaltschaft in Ankara der Hackergruppe „RedHack“ vor. Jetzt drohen ihren Mitgliedern langjährige Haftstrafen.

Die Staatsanwaltschaft in Ankara fordert acht bis 24 Jahre Haft für zehn Mitglieder von „RedHack“. Ihnen wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Das berichtet die türkische Tageszeitung „Zaman“.

Die Gruppe soll sich illegal Zugang zu geheimen Dokumenten und persönlichen Informationen verschafft haben. Drei Mitglieder sitzen bereits seit sieben Monaten im Gefängnis. Zudem hat die 13. Strafkammer in Ankara das Verfahren bereits zugelassen (die türkische Regierung will Hackern nun mit einem neuen Cyber-Team beikommen – mehr hier).

Die Gruppe wird dafür verantwortlich gemacht, türkische Internetseiten gehackt zu haben, darunter von den türkischen Streitkräften, vom Nachrichtendienst und vom Fußballverband, erklärt das Blatt. Sie soll überdies enge Verbindungen zur internationalen Hackergruppe „Anonymous“ haben (erst im Juli gab es die Forderung „RedHack“ als terroristische Organisation zu bezeichnen – mehr hier).

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