Tunay Torun: „Die Wahl der Nationalmannschaft ist eine Sache der Erziehung und des Umfelds in dem man aufwächst“

In der letzten Ausgabe der türkischen Fußballzeitschrift „Futbol Extra“ gab der VfB-Neuzugang Tunay Torun ein ausführliches Interview, in dem er über viele Themen spricht. Unter anderem geht es darin auch über die Wahl der Nationalmannschaft und sein Verhältnis zu Serdar Taşçı.

An diesem Freitagabend stehen wieder Qualifikationsspiele für die Fußballweltmeisterschaft 2014 an und viele der in Deutschland geborenen türkischen Spieler werden heute für die türkische Nationalmannschaft auf dem Platz stehen.

Einer davon ist Tunay Torun, der 22-Jährige wechselte in der vergangenen Transferperiode von Hertha BSC zum VFB Stuttgart. Der in dem ersten Qualifikationsspiel gegen die Niederlande überraschend in der Startformation stehende Nationalspieler, sprach mit der türkischen Fußballzeitschrift „Futbol Extra“ über seine Anfangszeiten als Fußballer, aber auch über seine Kollegen wie Ilkay Gündoğan oder Serdar Taşçı.

Gündoğan und Taşçı  der deutschen Kultur näher?

Auf die Frage, wieso Spieler wie Ilkay Gündoğan oder Serdar Taşçı die deutsche Nationalmannschaft wählten, antwortete der gebürtige Hamburger: „Die Wahl der Nationalmannschaft ist eine Sache der Erziehung und dem Umfeld in dem man aufwächst. Wahrscheinlich fühlen die beiden sich der deutschen Kultur und Deutschland näher. Aber wir müssen diese Entscheidungen respektieren und sie auch dabei unterstützen.“ (Tolga Ciğerci entschied sich kürzlich  für die türkische Nationalmannschaft – mehr hier)
„Umso mehr Türken in der deutschen Nationalmannschaft spielen, desto stolzer sollten wir darauf sein. Denn es ist keine einfache Sache in der deutschen Nationalmannschaft zu spielen“, so Tunay Torun weiter.

Über sein Verhältnis zu seinem Kollegen Serdar Taşçı in Stuttgart sagte er: „Serdar war mir sehr behilflich. Er hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mich schnell ins Team integrieren konnte. Auch auf dem Spielfeld ist er uns eine große Hilfe, er baut das Spiel von hinten sehr gut auf und dirigiert uns als Team.“

Ob es ein Zusammentreffen mit Serdar Taşçı und seinen anderen Freunden in der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien geben wird, wird sich erst in Zukunft zeigen. Dafür muss die Türkei auf jeden Fall heute im Heimspiel gegen Rumänien drei Punkte einfahren.

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