Eid al-Adha in Syrien: UN-Sondergesandter fordert Waffenruhe während des Opferfestes

Es ist das höchste islamische Fest, das der UN-Sondergesandte Brahimi zum Anlass nimmt, eine Waffenruhe in Syrien zu fordern. Seine Chancen stehen schlecht, wenn der Iran nicht mitzieht. Das weiß auch Brahimi und schickt einen Appell an die iranische Führung.

Der UN-Sondergesandte fordert eine Waffenruhe in Syrien, zumindest in den vier Tagen des islamischen Festes Eid al-Adha. Das berichtet die Tageszeitung „Hürriyet“. Das Blatt beruft sich auf eine Erklärung von Brahimi im Verlauf seines Treffens mit der iranischen Führung am Montag in Teheran. Brahimi soll Iran gebeten haben, die Waffenruhe zu unterstützen.

Eine Waffenruhe würde dazu beitragen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der ein politischer Prozess sich entwickeln könne, sagte Brahimi.

Zum Höhepunkt der jährlichen muslimischen Pilgerfahrt nach Mekka wird Eid al-Adha gefeiert. Dieses gilt als das höchste islamische Fest und dauert vier Tage. Das Fest soll dieses Jahr am 25. Oktober beginnen.

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