Rücktritt? Nationaltrainer Abdullah Avcı vor Ungarn-Spiel unter Druck

Die türkische Fußballnationalmannschaft steht vor ihrem wichtigsten Spiel für ihren Weg zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Mit nur einem Sieg in drei Gruppenspielen stehen die Türken nun unter Zugzwang und müssen in Ungarn die drei Punkte holen. Ansonsten gibt es für ein Weiterkommen so gut wie keine Hoffnung mehr.

„Alles oder Nichts“ könnte es für den türkischen Nationaltrainer Abdullah Avcı am Dienstagabend heißen. Nach den zwei Niederlagen in den vergangenen drei Gruppenspielen steht der Nationalcoach unter großem Druck. Die Kritik an ihm aufgrund seiner Spielerwahlen nimmt immer weiter zu. So wird hinter den Kulissen schon spekuliert, dass im Falle einer Niederlage der Trainer zurücktreten könnte.

Zudem plagt die türkische Nationalmannschaft enorme Verletzungsprobleme. Schon vor dem Spiel gegen Rumänien mussten Spieler wie Selçuk İnan und Burak Yılmaz verletzungsbedingt aussetzen. Nun kamen noch drei weitere Leistungsträger hinzu, die ebenfalls für das Spiel gegen Ungarn ausfallen. Mehmet Topal, Gökhan Gönül und Arda Turan sind aufgrund ihrer Verletzungen nicht nach Ungarn gereist (die Verletzungsfälle haben zu weiteren Nominierungen in der türkischen Nationalelf geführt – mehr hier). Hamit Altintop erklärte zu dem bevorstehenden Spiel, dass das Team aus den vergangenen Niederlagen gelernt habe. Das Spiel gegen Ungarn solle nun den Auftakt zu einer Siegessträhne sein. „Wir sind uns der Wichtigkeit dieses Spiels bewusst“, so Altintop.

Doch auch der Gegner ist mit dem Fehlen von zwei seiner wichtigsten Spieler geschwächt. Ungarn muss sowohl auf seinen Verteidiger Roland Juhasz, als auch auf den Starspieler Balasz Dzsudzsak verzichten. Beide werden aufgrund einer Gelbe-Karte Sperre nicht auf dem Platz sein. Das für die Türkei so wichtige Spiel wird im Budapester Ferenc Puskas Stadion um 20:30 Uhr vom italienischen Schiedsrichter Daniele Orsato gepfiffen.

Pressekonferenz zum entscheidenden Spiel:

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