Neue Grenzverletzung: Türkei beantwortet Granateneinschlag

Auf eine syrische Granate reagierte die Türkei am Mittwoch erneut mit Vergeltungsschlägen. Generalstabschef Necdet Özel hatte bereits angekündigt, auf jede weitere Grenzverletzung mit härteren Maßnahmen als zuvor zu reagieren.

In der türkischen Provinz Hatay, nahe der syrischen Grenze, landete am Mittwoch nach türkischen Medienberichten erneut eine syrische Granate. Türkische Grenzbeamte hätten unverzüglich reagiert, heißt es. Nach Angaben der dortigen Behörden habe es keine Opfer gegebenen. An der Grenze zur Türkei schießen die Assad-Truppen, so berichtet die Tageszeitung Zaman, auf syrischer Seite weiterhin auf Syrer, die versuchen, in die Türkei zu flüchten.

Eine syrische Granate hatte Anfang des Monats fünf Zivilisten auf türkischem Boden das Leben gekostet. Anschließend hatte die Türkei über mehrere Tage mit Vergeltungsschlägen reagiert (mehr hier). In der vergangenen Woche hatte der türkische Generalstsabschef Necdet Özel bei einem Besuch an der türkisch-syrischen Grenze erklärt, Syrien müsse im Falle von weiteren Grenzverletzungen mit einer „schärferen Antwort“ rechnen.

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