Griechischer Fußballverein in Not: Jetzt treten schon Bordelle als Sponsoren auf

Die finanzielle Not führt in Griechenland auch manch ungleiches Paar zueinander. So geschehen im Falle eines griechischen Fußball-Vereins, der nun auf nicht gerade alltägliche Sponsoren zurückgreift: Der Club setzt auf die Zahlungskraft zweier Bordelle.

Konkret geht es um den griechischen Fußballverein Voukefalas, der in der hiesigen Amateurliga spielt und jetzt Sponsoringverträge mit zwei Bordellen in der Umgebung abgeschlossen haben soll. Das berichtet die türkische Hürryiet unter Berufung auf einen Beitrag der Sports Illustrated.

Vor allem den Sportsektor, so heißt es, habe die derzeitige Finanzkrise hart getroffen. Nicht wenige Fußballmannschaften sahen sich gezwungen, sich nach neuen Sponsoren umzusehen. Voukefalas jedenfalls sei nun fündig geworden und habe sich mit der Villa Erotica und Soula Haus der Geschichte zusammengetan. Einzige, wenn auch etwas pikante Bedingung: Die Mannschaft müsse die Trikot-Farbe wechseln – in Pink.

Auf Gegenliebe stieß dieses Arrangement allerdings nicht bei allen. Obschon Prostitution in Griechenland per Gesetz nicht verboten ist, befand die griechische Amateur-Fußball-Vereinigung das Ganze für nicht besonders angemessen und hat die rosafarbenen Shirts der Sponsoren kurzerhand untersagt (auch türkische Rockfestivals haben so ihre Sponsor-Sorgen – mehr hier). Diese ließen sich davon aber offenbar nicht schrecken und wollen weiterhin unterstützen. Und übrigens: Nach einer düsteren Serie von vier Niederlagen hintereinander, soll es von einem der beiden Geldgeber angeblich sogar ein etwas extravagantes Angebot im Falle eines Sieges gegeben haben. Ist die Mannschaft erfolgreich, soll diese einen ganz besonderen Abend verleben dürfen.

Mehr zum Thema:

Griechenland: Euroländer diskutieren über weiteren Schuldenschnitt
Massive Ausschreitungen bei Protesten in Athen
Euro-Austritt Griechenlands könnte weltweite Wirtschaftskrise auslösen

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.