Wachstum: Türkei muss jährlich 25 Milliarden Dollar in Immobilien stecken

In der Türkei müssen jährlich etwa 375.000 neue Wohnungen entstehen, um dem Wohnungsbedarf der nächsten zwei Jahrzehnte gerecht zu werden, meinen Immobilienexperten. Grund dafür ist die rasant wachsende junge Bevölkerung der Türkei.

„Die Türkei muss im Jahr 375.000 Immobilien bereitstellen, um für die nächsten 20 Jahre 7,5 Millionen Wohnungen zur Verfügung zu haben“, erklärte Işık Gökkaya, Vorsitzende der Association of Real Estate Investments Companies (GOYDER), der Nachrichtenagentur Anatolia. „Solch ein Vorhaben benötigt durchschnittlich zwischen 20 und 25 Milliarden Dollar jährlich“, schätzt er.

 

„Zur Zeit gibt es 24 Immobiliengesellschaften in der Türkei. Für ein Land wie die Türkei ist diese Zahl viel zu niedrig. Ihre Aktien sind ungefähr 12 Milliarden Türkische Lira wert. Wenn man den türkischen Immobilienmarkt betrachtet, ist dieser Betrag nicht sehr hoch. Das Bauwesen muss institutionalisiert werden und hat einen wichtigen Prozess vor sich, dazu zählt auch die urbane Transformation“, sagte er (mehr zu dem Modernisierungsprojekt – hier).

„Auf der einen Seite, senken wir Zinssätze und sagen, dass die Zinsen auf Wohnungskredite sinken würden und auf der anderen Seite erhöhen wir die Kosten für die Eigentumsurkunde“, so Gökkaya weiter. Das habe negative Auswirkungen auf den Erwerb von Immobilien.

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