Bombenanschlag im Libanon: USA sichern Hilfe bei der Untersuchung zu

Das Bombenattentat von Beirut hat nun auch die USA auf den Plan gerufen. US-Außenministerin Hillary Clinton hat dem libanesischen Regierungschef Nadschib Mikati während eines Telefonats Unterstützung bei der Aufklärung zugesichert. Das gab Außenamtsprecherin Victoria Nuland bekannt.

In einer Stellungnahme am vergangenen Sonntag erklärte Außenamtssprecherin Victoria Nuland, dass Außenministerin Hillary Clinton im Zuge ihres Gesprächs mit dem libanesischen Regierungschef Nadschib Mikati das Bekenntnis der USA zur „Stabilität, Unabhängigkeit, Souveränität und Sicherheit des Libanon“ herausgestellt habe. Bei den Ermittlungen im Zuge des Bombenattentats vom vergangenen Freitag werde man das Land unterstützen. Das berichtet die BBC.

USA verurteilen Anschlag als „barbarische Tat“

Zuvor hatte die USA den Anschlag, bei dem am vergangenen Freitag Geheimdienstchef Wissam al Hassan und mindestens zwei weitere Personen getötet wurden, bereits als „barbarische Tat“ verurteilt. Am vergangenen Sonntag kam es in Folge des Terroraktes zu schweren Ausschreitungen. Die Demonstranten forderten den Rücktritt Mikatis, der blieb jedoch, nach eigenen Angaben, auf Bitten von Präsident Michel Suleiman im Amt, um ein Machtvakuum zu vermeiden. Mehrere Personen kamen ums Leben (ein Flächenbrand, der sich auf die gesamte Region ausdehnt, wird befürchtet – mehr hier).

In dieser sensiblen Zeit, so führte Nuland weiter aus, sei es nach Ansicht von Hillary Clinton besonders wichtig, dass die politischen Führer zusammen arbeiteten, um sicherzustellen, dass diejenigen, die für die Attacke verantwortlich seien, zur Rechenschaft gezogen würden (bereits seit Wochen brodelt es im Libanon, erst im August kam es zu einer Massenentführung – mehr hier).

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