Gräueltat in der Türkei: Mutmaßliche PKK-Anhänger brennen Schule nieder

Eine Grundschule in der Provinz Van soll von PKK-Anhängern angezündet worden sein. Dabei hinterließen die Täter eindeutige Zeichen auf den Schulwänden.

Mutmaßliche PKK-Anhänger brannten gestern Nacht eine Grundschule in der südostlich gelegenen Provinz Van nieder. Das berichtet die Tageszeitung „Zaman“. Die Täter sollen zunächst ein Fenster zerschlagen haben, um in das Gebäude zu gelangen. Daraufhin schütteten sie Benzin in vier Schulräume und legten ein Feuer.

Im Computerraum soll darüber hinaus eine Explosion stattgefunden haben, woraufhin auch vereinzelt die Schulmauer eingebrochen sei.

Unterdessen berichtet die Tageszeitung „Vatan“, dass die Täter die Schulwände mit Aussagen wie „entweder Muttersprache oder nichts“ und „es lebe die PKK“ bemalt hätten.

Die Polizei kündigte bereits weitläufige Maßnahmen zur Ergreifung der Täter an.

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