UN-Sondergesandter Brahimi: Assad-Regierung akzeptiert Waffenruhe

Das Assad-Regime hat dem Vorschlag einer Waffenruhe anlässlich des muslimischen Opferfests zugestimmt. Das berichtet der UN-Sondergesandte für Syrien Lakhdar Brahimi. Die syrische Opposition will sich dennoch für eventuelle Angriffe der Regierungstruppen wappnen.

Offenbar ist das Assad-Regime einverstanden mit der Waffenruhe, die über die Tage des Opferfestes in Syrien eingehalten werden soll. „Die Assad-Regierung hat den Vorschlag einer Waffenruhe akzeptiert“, verkündete Brahimi am Mittwoch in Kairo. Er fügte hinzu, dass auch einige oppositionelle Kräfte in Syrien den Vorschlag akzeptieren würden. Das berichtet die türkische Tageszeitung „Zaman“.

„Wenn dieser Plan gelingt, dann können wir uns zusammensetzen und über das Ende der Kampfhandlungen sprechen“, sagte er weiter.

Der Vorsitzende des Syrischen Nationalrates, Abdel Baset Seida, akzeptierte unterdessen ebenfalls die vorgeschlagene Waffenruhe. Die Opposition bleibt jedoch weiterhin wachsam: Sollte die syrische Armee angreifen, würde man sich sofort verteidigen, warnte Seida.

Der UN-Sondergesandte hatte die Konfliktparteien bereits vergangene Woche aufgefordert, eine Waffenruhe in den vier Tagen des Opferfests einzuhalten. Das höchste Fest im Islam beginnt am 25. Oktober und wird im Anschluss an die jährliche muslimische Pilgerfahrt nach Mekka gefeiert.

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