Erdoğans Eid al-Adha Botschaft: Muslime sollen Geist der Solidarität verbreiten

Pünktlich zum Beginn des Opferfestes hat sich der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan mit einer Botschaft an seine Landsleute gewandt. Darin wünscht er allen Türkinnen und Türken, die zuhause oder in der Ferne leben, aber auch der gesamten islamischen Welt ein frohes Eid al-Adha.

Diese Feiertage, so zitiert die türkische Zeitung Sabah Premier Recep Tayyip Erdoğan, würden Wohlstand und Harmonie zum Frieden der Menschheit bringen. „Das Eid al-Adha ist eine Zeit der Freundschaft und Brüderlichkeit, der Nachbarschaft und der Gespräche. Das Opferfest ist eine Zeit der Einheit und Zusammengehörigkeit.“

Im Zuge seiner Ausführungen betonte Erdoğan auch die Bedeutung des Teilens mit denen, die Not leiden. In dieser besonderen Zeit sollten die türkischen Bürgerinnen und Bürger vor allem Menschen in Not, Obdachlose, Waisen, Veteranen und die Familien der Soldaten, die während der Erfüllung ihrer Pflicht verstorben seien, in die Arme schließen.

Bereits seit gut einem Jahrzehnt würde man an der Ausbreitung von kommunalen Wohlfahrt arbeiten, um so gesellschaftliche Harmonie und eine gerechtere Einkommensverteilung zwischen den Regionen zu erreichen. Dennoch gäbe es, so Erdoğan weiter, immer noch Kräfte, die die Türkei daran hindern wollten, eine gewisse Stellung innerhalb der Region und auch in der Welt zu erreichen (doch auch Kritik im eigenen Land wird nicht geduldet – mehr hier).

„Meine lieben Brüder“, fährt er fort, „ich möchte, dass Sie sich vor allem bewusst sind, dass die beste Antwort, die wir denjenigen, die versuchen, unsere Nation in ihre eigenen schmutzigen Szenarien zu ziehen, geben können, die Solidarität ist, die wir während dieser Festzeit an den Tag legen. Ich bin überzeugt, dass, wenn wir den Geist der Brüderlichkeit, der Solidarität und des Mitgefühls, den wir während der Ferienzeit verbreiten, das ganze Jahr über versprühen, dann gibt es keine Macht, kein Unglück, das unser Land, der Nation, ihrer Einheit und Solidarität schaden könnte. Deshalb lade ich jeden unserer Bürger und jeden Bruder dazu ein, Empathie füreinander zu zeigen und ihr Glück und ihre Trauer zu teilen.“ (erst am Dienstag kam es erneut zu einer Grenzverletzung durch syrische Granaten, die diesmal ein Gesundheitszentrum in Hatay trafen – mehr hier)

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