Gekommen, um zu helfen: US-Truppen in der Türkei

US-Soldaten befinden sich in der Türkei, um Geheimdienstinformationen zu teilen. Sie könnten aber auch eine humanitäre Aufgabe übernehmen: Denn der nahende Winter droht, die Lage der syrischen Flüchtlinge in der Türkei zu verschlechtern.

„Wir haben momentan eine relativ geringe Anzahl von Soldaten in der Türkei“, sagte US-General Mark Hertling. Einige von den Soldaten würden Geheimdienstinformationen teilen. Das berichtet die türkische Tageszeitung „Hürriyet“.

Die Türkei sei sehr besorgt über die humanitäre Krise an ihrer Grenze zu Syrien, erklärte Hertling.
Mit Blick auf den Winter signalisierte er, dass amerikanische Soldaten zu Evakuierungsmaßnahmen genutzt werden könnten. Bislang habe die Türkei aber keine Anfrage gestellt.

Rund 360.000 syrische Flüchtlinge hat die UNO-Flüchtlingshilfe bereits registriert. Allein die Türkei hat inzwischen mehr als 100.000 Flüchtlinge aufgenommen.

Mehr zum Thema:

UN-Sondergesandter Brahimi: Assad-Regierung akzeptiert Waffenruhe
Türkische Grenzsicherung nach US-amerikanischem Vorbild: Armee will auf Zeppeline setzen
Trotz zunehmender Spannungen: 51 Prozent der Türken wollen auch in Zukunft keine Intervention in Syrien

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.