89 Jahre Türkische Republik: Ausschreitungen statt Feierlichkeiten

Bei den Feierlichkeiten zum 89. Bestehen der Türkischen Republik gibt es schwere Ausschreitungen zwischen der Polizei und Demonstranten. Die Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Situation zu kontrollieren.

Zum 89. Jubiläum der Gründung der Türkischen Republik kam es am Montag zu schweren Ausschreitungen zwischen Polizisten und Demonstranten.

Die Polizei stellte am Montagmorgen Barrikaden um den „Ulus Platz“ in Ankara auf, um die Demonstranten von ihrem Marsch auf das Mausoleum des Staatsgründers Atatürk abzuhalten. Als diese sich jedoch der Absicherung näherten, reagierte die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas. Das berichtet die türkische Tageszeitung „Hürriyet“.

Unverständlich fand das der Vorsitzende der Oppositionspartei CHP, Kemal Kılıçdaroğlu. „Diese Leute hatten nur türkische Flaggen in ihren Händen, aber der Staat hatte Polizei und Tränengas.“ Zuvor hatte die Stadtverwaltung von Ankara die Kundgebung verboten und bei der Opposition für Unmut gesorgt.

„Was kann natürlicher sein als eine Staatsfeier?“, fragte sich nun Kılıçdaroğlu.

http://www.youtube.com/watch?v=hQ2PqGrH5F8

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