Auseinandersetzung zwischen türkischer Polizei und kurdischen Demonstranten

Ein kurdischer Protestmarsch ist in Gewalt mit der Polizei ausgeartet. Kurdische Häftlinge sind gesammelt in den Hungerstreik getreten. Die türkische Regierung beugt sich nicht.

Bei einem Protestmarsch von mehreren tausend kurdischen Demonstranten im Südosten der Türkei kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit der Polizei. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Gefängnisses in Diyarbakir, wo etliche Insassen in den Hungerstreik getreten sind, berichtet die Huffington Post. Sie fordern mehr Rechte für Kurden und wollen auf die Haftzustände von Kurdenführer Abdullah Öcalan aufmerksam machen.

Die Polizisten benutzen Tränengas und Wasserwerfer, um die Demonstranten in Schach zu halten, die ihrerseits mit Steinen und Molotov-Cocktails warfen. Geschäfte waren geschlossen und Eltern ließen ihre Kinder nicht zur Schule gehen. Auch in Istanbul kam es zu einer kleineren Auseinandersetzung zwischen kurdischen Demonstranten und der Polizei.

Premierminister Recep Tayyip Erdogan sagte, dass der Hungerstreik eine konzertierte Aktion sei und sich die türkische Regierung davon nicht erpressen lasse. Viele der kurdischen Strafgefangenen werden von der türkischen Regierung für die Unterstützung von kurdischen Terroristen angeklagt.

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