Erdogan will einen Deutsch-Türken als Botschafter in Ankara

Der türkische Ministerpräsident Erdogan und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle eröffneten am Dienstag in Berlin die neue Türkische Botschaft. Der Botschafter, selbst Sohn eines Gastarbeiters, solle als Vorbild für Deutschland dienen, so Erdogan. Ein Deutsch-Türke sei genau der richtige Botschafter für Deutschland in der Türkei.

Der Deutschland-Besuch des Premiers wird allerdings auch von Protesten begleitet – mehr hier). Oppositionelle beklagen einen Rückschritt in den Rechten der Minderheiten und kritisieren zunehmende Menschenrechtsverletzungen.  Im Ausland wird befürchtet, die Abwendung von der EU sei Grund für die neuen Entwicklungen.

In Berlin bekräftigte Erdogan allerdings die Absicht der Türkei, die Beitrittsverhandlungen erneut aufzunehmen. „Wir glauben, dass eine Erweiterung der EU dafür sorgen wird, dass Frieden und Freiheit eine größere Verbreitung findet“, so Erdogan.  Schon allein aus strategischen Gründen dürfe die EU die Türkei nicht ablehnen.

 

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