Erdogan will bis 2023 in der EU sein

Der türkische Premierminister hat die Absicht der türkischen Regierung bekräftigt, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Er sieht einen Winwin-Effekt für die Türkei und die EU.

 

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan betonte das türkische Interesse an einer EU-Mitgliedschaft während der Eröffnung der neuen türkischen Botschaft in Berlin, berichtet die Zaman. Bis 2023, dem 100. Geburtstag der Republik, soll die Türkei Mitglied der Europäischen Union sein. Dies kam überraschend, da er noch im September beim Parteitag der AKP die EU mit keinem Wort erwähnte.

Dabei betonte er insbesondere die Rolle Deutschlands als Herz der europäischen Union. Der türkische Premierminister sieht den gegenseitigen Nutzen der EU und der Türkei im Falle des Beitritts:„In diesem Zusammenhang, glauben wir, das die EU ihre Beziehungen zur Türkei unter strategischen Gesichtspunkten überprüfen sollte […] während sie den Erweiterungsprozess aufrecht erhält.“ Die gegenwärtige Stagnation würde keinem der Gesprächspartner helfen.

Auch der deutsche Außenminister Guido Westerwelle sieht positive Entwicklungen bei den Beitrittsverhandlungen für das kommende Jahr. Die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei wird insbesondere durch die drei Millionen Türken, die in der Bundesrepublik leben, gestärkt. Erdoğan forderte in seiner Rede die Türken in Deutschland auf: „ Ihr solltet kein Problem mit der Integration haben. Erziehung ist immer noch wichtig für die Türkischstämmigen, um an allen Facetten des Lebens teilnehmen zu können. Wir wollen, dass alle Türken in Deutschland fließend deutsch und türkisch sprechen, weil wir glauben, dass Bilingualität Reichtum bedeutet, den wir fördern.“

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