„Kriegsverbrechen”: Rebellen töten mindestens 28 syrische Soldaten

Ein Internetvideo zeigt die Hinrichtung von syrischen Soldaten durch mutmaßliche Rebellen. Die Vereinten Nationen gehen von einem „Kriegsverbrechen“ aus.

Es gebe „sehr wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen“ in Syrien. Das sagte ein Sprecher des UN-Hochkommissariats in Genf am Freitag. Er stützte seine Vermutung auf ein im Internet erschienenes Video, das die Hinrichtung von 28 Soldaten der Regierung durch mutmaßliche Rebellen zeigt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Auf dem Video ist überdies zu sehen, wie die Soldaten vor ihrer Hinrichtung geschlagen werden. Das UN-Hochkommissariat verurteilte unterdessen den Vorfall und forderte alle  Konfliktparteien auf, die „internationale humanitäre Gesetzgebung“ zu respektieren.

Bei Kämpfen in Syrien sind seit März 2011 nach Schätzungen der Vereinten Nationen über 30.000 Menschen getötet wurden.

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