Nach 18 Jahren: Ratingagentur Fitch erhöht Kreditwürdigkeit der Türkei

Die Kreditwürdigkeit der Türkei ist von der Ratingagentur Fitch zum ersten Mal seit 18 Jahren heraufgestuft worden. Daraufhin erreichten die Aktienkurse in Istanbul ein Rekordhoch.

Der „Investment Grade“-Status türkischer Staatsanleihen lautet damit jetzt „durchschnittlich gute Anlage“ und „investitionswürdig“, nachdem sie zuvor noch die ganze Zeit über als hochspekulative beziehungsweise als Ramsch bewertet worden waren. Wie die Ratingagentur Fitch am Montag in Istanbul mitteilte, stiegen die Bonitätsnote für Papiere mit langer Laufzeit in heimischer Währung um zwei Noten auf „BBB“ sowie die ausländischer Währung um eine Note auf „BBB-“.

Mit der Meldung sanken die Zinsen für türkische Staatsanleihen auf das tiefste jemals gemessene Niveau und die türkische Lira wertete auf, während die Zinsen für türkische Staatsanleihen auf ein Rekordtief fielen. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren nach Angaben von Fitch zurückgehende Staatsschulden, eine in Zaum gehaltene Inflation, ein gutgehendes Bankensystem und nachhaltiges Wachstum. Nun hofft die Türkei darauf, dass auch Moody’s und Standard & Poor’s nachziehen

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