Islamistische Hacker nehmen israelische Groupon-Website als Geisel

Im Krieg um den Gaza greifen die Parteien zu allen Mitteln der Propaganda. Die israelische Armee schaltet Werbung auf Facebook, pro-palästinensische Hacker legen reihenweise Websites lahm.

Die reale Auseinandersetzung geht dagegen mit unverminderter Härte weiter: Fast 100 Tote hat der Krieg bereits im Gaza-Streifen gefordert. Auch die Hamas denkt offenbar noch nicht an ein Einlenken: der Süden Israels stand auch am Montag unter Raketenbeschuss.

Die internationale Gemeinschaft versucht zu vermitteln, ist aber mit diesen Bemühungen bisher nicht weiter gekommen (hier).

Zuletzt hatte sich auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) eingeschaltet. Er wandte sich in seiner Botschaft vom Montag auch an die Religionsgemeinschaften: „Wir appellieren an alle Religionsgemeinschaften dafür Sorge zu tragen, dass die Prinzipien und die Ethik aller Offenbarungsreligionen – Judentum, Christentum und Islam – nicht zum Spielball makabrer Machtpolitik wird“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Religionsgemeinschaften müssten sich gegenüber der Instrumentalisierung durch die Politik vehementer und viel lauter zur Wehr setzen, indem ihre Anführer zur Versöhnung anstatt zur Rache aufrufen, und Frieden statt Gewalt vorlebten. „Die Waffen müssen schweigen, die Stimme der Vernunft und der Menschlichkeit Oberhand gewinnen; das Recht des Stärkeren darf niemals Prinzip der Politik werden.“

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