Alis wunderbarer Weg – Ali’nin gizemli yolu

Unter dem Titel „Alis wunderbarer Weg/Ali'nin gizemli yolu“ bietet das jüdische Museum in Berlin eine bemerkenswerte Attraktion: Es gibt eine zweisprachige Lesung und eine Führung für Kinder von fünf bis neun Jahre auf Deutsch und Türkisch.

„Alis wunderbarer Weg“ von Shlomit B. Tulgan verbindet die kindliche Suche nach Gott mit dem Geheimnis des Lesens. Die Lesung wird von Wandprojektionen märchenhafter Bilder begleitet.

Danach wird Alis Suche nach Gott bei einem Gang durch die Dauerausstellung vertieft. Die Geschichte: Ali ist ein beliebter Junge in seiner Stadt und alles könnte so schön sein. Wenn er nicht so schwach beim Lesen in der Schule wäre.

In seiner Verzweiflung entscheidet sich Ali, sein Problem auf einfachstem Wege zu lösen: Er will Gott um Hilfe bitten.

Wo aber ist überhaupt Gott? Mit dieser Frage begibt sich Ali auf einen wunderbaren Weg. Am Ende dieses Weges findet Ali eine überraschende Antwort. Jetzt weiß Ali wirklich, was er tun muss, um besser lesen zu können. Eine Geschichte aus einem orientalischen Land für alle Kinder der Welt.

In einer aktuellen Studie über die Lage der Türkischstämmigen in Deutschland wird deutlich, wie dringlich das Problem tatsächlich ist. Die zweite und dritte Generation hat demnach im Gegensatz zur ersten Generation der türkischstämmigen Einwanderer in Deutschland stark aufgeholt. Doch nach wie vor bestehen im Bereich der Bildung große Lücken. Genau wie in deutschen Familien haben es auch deutsch-türkische Kinder bildungsferner Eltern schwer in der Schule. Viel Aufholbedarf gebe es aber auch im Bereich der Erwachsenenbildung. Knapp die Hälfte der türkischstämmigen Erwachsenen kann keine berufliche Aubildung aufweisen. Zum Vergleich: Bei deutschen Erwachsenen sind das nur zehn Prozent.

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