Solidarität mit Syrien: Iran kritisiert türkische NATO-Anfrage

Wie bereits Syrien und Russland kritisiert nun auch der Iran das türkische Vorhaben, Patriot-Raketen an der Grenze zu Syrien zu stationieren. Das würde die Situation nur noch verschlimmern, glaubt der Iran.

Die Stationierung von Patriot-Raketen in der Türkei an der Grenze zu Syrien werde die Probleme der Region weiter verstärken, warnt der Iran. Am vergangenen Mittwoch hatte die Türkei nach längeren Gesprächen mit der NATO einen formellen Antrag auf Stationierung von Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze gestellt, um so das Gebiet vor Bedrohungen aus dem Nachbarland besser schützen zu können.

„Die Stationierung eines solchen Systems in der Region wird negative Auswirkungen haben und die Probleme in der Region verstärken“, erklärt der iranische Parlamentssprecher Ali Larijani, nachdem er am Samstag von seiner Reise nach Syrien, in den Libanon und in die Türkei zurückgekehrt war.

Die türkischen Pläne, so Larijani, würden die Situation „verschlimmern und verkomplizieren“. Syrien hatte die NATO-Anfrage bereits als „neuerlichen Akt der Provokation“ bezeichnet. Auch Russland hatte sich gegen das Vorhaben ausgesprochen.

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