Immobilienboom in der Türkei: Jetzt wird der Markt auch für die Amerikaner interessant

Ausländische Käufer beleben seit einer ganzen Weile das türkische Immobiliengeschäft. Jetzt wird der Markt offenbar auch für die Amerikaner zunehmend attraktiv. Laut ULI CEO Patrick Phillips, der in Kürze den so genannten „Emerging Trends in Real Estate Report 2013“ veröffentlichen wird, sei der US-Immobiliensektor an der Türkei als potentiellem Markt interessiert.

Auch der mittlerweile zehnte „Emerging Trends in Real Estate Report 2013“ ist eine Zusammenarbeit von PwC mit dem Urban Land Institute (ULI). Er behandelt Trends auf dem europäischen Immobilienmarkt und gibt einen Ausblick auf Entwicklungs- und Investitionsmöglichkeiten und viele weitere Bereiche. Für das kommende Jahr 2013 weist die Studie nun den türkischen Immobiliensektor als Favoriten aus. Auf Grund der Krise in den Vereinigten Staaten und in Europa, würden sich die Investoren auf die Erschließung neuer Märkte konzentrieren – einschließlich der Türkei. Das berichtet die türkische Hürriyet.

Türkei ist zu einem der begehrtesten Märkte geworden

Präsentiert wurden die aktuellen Erkenntnisse, die in Kürze veröffentlicht werden, von ULI CEO Patrick Philips. Dabei zeigte er nicht nur die aktuelle Situation auf dem US-amerikanischen Immobiliensektor auf, sondern entwarf auch Prognosen für 2013. Im Zuge dessen erklärte er: „In jüngster Zeit ist die Türkei zu einem der begehrtesten Märkte geworden.“ Zwar sei das auf dem US-Markt noch nicht evident. Noch herrsche einfach nur Neugier. Doch in den vergangenen zehn Jahre habe der türkische Immobilienmarkt eine ernstzunehmende Wandlung erfahren. Er habe sich zu einem äußerst wettbewerbsintensiven Markt entwickelt (doch auch hier droht die Immobilienblase zu platzen – mehr hier).

Im Augenblick, so Philips weiter, schreite die Erholung des US-Immobilienmarkts nur langsam, aber konstant voran (manche türkische Viertel sind hingegen so beliebt wie noble Londoner und Pariser Stadtteile – mehr hier). Die sekundären Märkte würden mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Auf dem US-Immobilienmarkt, erläutert er die Verschiebung, sei New York City bisher an erster Stelle gewesen und nun von San Francisco abgelöst worden.Washington sei  jetzt auf Platz 12. der Liste. Die meisten Geschäfte würden jetzt von mittelständischen Unternehmen getätigt.

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