Formel 1 in der Türkei: Schon nächstes Jahr ein neuer Grand Prix?

Gute Nachrichten für alle Freunde des internationalen Motorsports. Offenbar besteht derzeit die berechtigte Hoffnung, dass Istanbul bereits im kommenden Jahr wieder in den Formel 1-Kalender aufgenommen wird. In eine ähnliche Richtung äußerte sichbereits im vergangenen Sommer Formel 1-Chef Bernie Ecclestone.

Angetrieben wird die Gerüchteküche derzeit von dem neuen Besitzer des Istanbul Park Circuit. Wie Vural Ak, Geschäftsführer der Inhaberin „Intercity Auto Rental Company“ verlauten lässt, sei Geld im Augenblick das einzige Problem. Er jedenfalls sei durchaus bereit, fünf Millionen US-Dollar für die Austragungsrechte zu bezahlen – aus eigener Tasche. Die türkische Regierung lege dann noch einmal 13,5 Millionen US-Dollar obendrauf, dann wären es fast 20 Millionen.

Eine Summe, die Formel 1-Chef Bernie Ecclestone allerdings nicht ausreicht. Dieser will im Augenblick noch 26 Millionen haben. Doch das letzte Wort scheint hier noch nicht gesprochen. Denn Ecclestone steht vor einem echten Dilemma: Da das für 2013 angesetzte Rennen in New Jersey nun frühestens 2014 im Rennkalender auftaucht und auch Ausweichort Frankreich passen muss, steht nach einem Jahr Pause nun doch wieder Istanbul zur Debatte (Ex-Formel-1-Manager Flavio Briatore ist vor der Finanzkrise nach Bodrum geflüchtet – mehr hier).

Die Königsklasse war bereits sieben Mal in der Türkei zu Gast und drehte zwischen 2005 und 2011 im Istanbul Park Circuit ihre Runden. Die Rennen fanden allerdings wegen schlechter Erreichbarkeit und zu hoher Ticketpreise weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zudem gab es Ungereimtheiten über die Gebühren, die der Veranstalter an Bernie Ecclestone entrichten muss (Gegenüber Habertürk erklärte Ecclestone im Sommer: „Wenn wir dieses Problem lösen können, dann kann die Türkei auch wieder in den Formel 1 Rennkalender zurückkehren.“ – mehr hier).

Mehr zum Thema:

Triumph für Sebastian Vettel: Zum dritten Mal hintereinander Weltmeister
Trotz Schulden: Griechische Regierung will 30 Millionen in Bau einer Rennstrecke pumpen
Formel 1 Chef Bernie Ecclestone macht Hoffnung: Rennzirkus könnte nach Istanbul zurückkehren


Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.