Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Istanbul gestartet: Wie werden sich die türkischen Schwimmer schlagen?

An diesem Mittwoch sind in Istanbul die Kurzbahn-Weltmeisterschaften angelaufen. Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften im französischen Chartres lieferten die türkischen Athleten eine beachtliche Leistung ab. Jetzt müssen sie sich erneut beweisen.

Seit diesem Dienstag und noch bis zum kommenden Samstag geht es für die internationale Schwimm-Elite im Istanbuler Sinan Erdem Dome zur Sache. Schon jetzt spricht der Dachverband aller nationalen Sportverbände FINA davon, dass es die „größten“ Weltmeisterschaften aller Zeiten werden (noch 2011 war für Chef-Coach Mancevic guter Rat teuer – mehr hier).

WM soll Schwimmen in der Türkei beliebter machen

Insgesamt, so berichtet die türkische Zeitung Hürriyet, nähmen rund 900 Sportler an dem Wettbewerb teil. Unter den Athleten befänden sich Megastars wie der US-Schwimmer Ryan Lochte, der Franzose Florent Manaudou, die italienische Schwimmerin Federica Pellegrin oder auch der Ungar Laszlo Cseh. Auch der türkische Jugend- und Sportminister Suat Kılıç gibt sich euphorisch. Mit Spannung hätte die gesamte Stadt dem Ereignis entgegen gefiebert. Istanbul sei nicht nur die europäische Hauptstadt des Sports, sie sei auch Kandidat für die Olympischen Spiele 2020. „Wir bewerten diesen Wettbewerb sehr hoch. Wir hoffen, dass sich die Türkei danach noch mehr aufs Schwimmen konzentrieren wird.“

Statt findet das Turnier in einer multifunktionalen Sporthalle. Ursprünglich für Basketball-Spiele erbaut, diente die Kuppel in den vergangenen zwei Jahren auch als Tennisplatz für die WTA Championships. Nach dem Ende des Tennisturniers wurde die Arbeit aufgenommen und das Ganze in nur sieben Tagen in eine Schwimm-Arena umgebaut.

Ergebnisse der Kurzbahn-Europameisterschaften lassen hoffen

Laut FINA-Präsident Dr. Julio C. Maglione würden in Istanbul die bisher größten Schwimmwettkämpfe ausgetragen. Insgesamt gäbe es 109 verschiedene Veranstaltungen. Auch die Hoffnungen des türkischen Verbandsvorsitzenden Ahmet Bozdoğan sind entsprechend groß. Vor allem die vier Athleten İskender Başlakov, Buse Gündaydın, Burcu Dolunay und Arda Gürdal hätten in den vergangenen zweieinhalb Jahren hart an sich gearbeitet. Ihnen allen traut er zu ins Finale zu kommen und gar um Medaillen zu kämpfen. Und das nicht ohne Grund: Erst im vergangenen Monat gelangen dem türkischen Team in Frankreich allein 22 nationale Rekorde. Ganze 13 Mal schafften es die Schwimmer zudem in einen Finallauf (diese schnellen Verbesserungen lassen den Verband für die Zukunft hoffen – mehr hier).

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