US-Gericht greift durch: 10 Jahre Haft für Hacker von Scarlett Johansson

Der Hacker-Skandal, dem im vergangenen Jahr zahlreiche US-Promis zum Opfer fielen, hat für den Täter Christopher Chaney schwerwiegende Konsequenzen. Er muss nun für zehn Jahre ins Gefängnis. Abgesehen hatte es der Mann unter anderem auf Scarlett Johansson und Mila Kunis.

Gehackte Mobiltelefone und im Internet veröffentlichte Nacktbilder bekannter US-Persönlichkeiten bringen Christopher Chaney jetzt ganze zehn Jahre ins Gefängnis.

Wie das stets gut informierte Promiportal tmz.com derzeit berichtet, wurde der 36-Jährige auf Grund von insgesamt neun schwerer Straftaten schuldig gesprochen. Darunter fänden sich unter anderem Identitätsdiebstahl, Abhören und unberechtigter Zugriff und Beschädigung eines geschützten Computers, sowie das Hacken von Promi-E-Mail-Konten nebst Dutzender anderer Taten.

Verhaftet wurde Chaney bereits im Oktober 2011. Im März bekannte er sich schuldig, in die Computer von Johansson und ihren Kollegen eingedrungen zu sein. Im Verlauf des Verfahrens erlegte ihm das Gericht zudem eine saftige Geldbuße auf: Ganze 76.000 Dollar Entschädigung für ScarJo, Christina Aguilera und „Still Standing“-Darstellerin Renee Olstead.

Im schlimmsten Fall 121 Jahre Gefängnis für Chaney

Nach Einschätzung des Mediums sei der Täter jedoch vergleichsweise milde weggekommen. Ursprünglich war er beschuldigt worden, gut 50 Email-Konten gehackt zu haben. Wären alle Anklagepunkte ins Gewicht gefallen, hätte sich die Gesamtstrafe auf 121 Jahre Gefängnis belaufen. Auch was die Zahlungen an die Promis angeht, waren bereits weitaus höhere Summen im Spiel. Wie tmz.com im vergangenen Sommer berichtete, empfahl die US-Regierung Christina Aguilera 7,500 Dollar zu zahlen, 66,179.46 Dollar sollten an Scarlett Johansson und satte 76,767.35 an die Schauspielerin Renee Olstead gehen. Darüber hinaus solle der Täter 10.000 Dollar an den AFTRA Health Fund überweisen (Es wird argumentiert, dass die Taten von Chaney schlimmer einzustufen seien als etwa der Fall von David Barrett – mehr hier).

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