Russischer Mark Zuckerberg: Jetzt wird auch das Leben von Pavel Durov verfilmt

„The Social Network“, der Film aus dem Jahr 2010 über Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist heute fast genauso bekannt wie seine Erfindung selbst. Mit Vkontakte steht es in Russland ganz ähnlich. Das Netzwerk ist beliebt wie kein anderes. Und dessen Gründer Pavel Durov soll nun die gleiche Ehre wie zuvor schon dem 28-Jährigen US-Amerikaner zuteilwerden.

Wie das Promiportal Hollywoodreporter an diesem Freitag meldet, wolle sich der russische Produzent Alexader Rodnyansky der Geschichte von Pavel Durov, dem Gründer von VKontakte, annehmen. Rodnaynskys Unternehmen A.R.Films habe die Rechte an  Nikolai Kononovs aktuellem Bestseller „Kod Durova“ erworben, in dem sich alles um den wie Zuckerberg 28-jährigen Durov und dessen Soziales Netzwerk VKontakte dreht. Mit den Dreharbeiten, so heißt es, solle bereits im kommenden Frühjahr begonnen werden.

„Schon seit langem wollten wir einen Film machen, der direkt mit unserem Leben verbunden ist, ein Film, der sich auf die heutigen Menschen und nicht auf eine imaginäre Welt konzentriert“, so Rodnyansky in einer entsprechenden Erklärung. Die Geschichte von VKontakte sei sehr stark und wunderbar für einen Film geeignet. Aus diesem Grund, so Kononov, habe er sich auch entschieden, ein Buch darüber zu schreiben. „Dieses Soziale Netzwerk ist ein virtueller Staat mit einer Bevölkerung von über 100 Millionen Usern. Darüber hinaus ist Durovs Weg für die neue Generation von Unternehmern, aber auch für alle diejenigen, die gerne Online-Geschäfte machen würden, äußerst lehrreich.“

VKontakte-Verfilmung: Regie und Ensemble noch unbekannt

Wie ein Sprecher von A.R.Films Hollywoodreporter erklärte, läge das Budget für den Film zwischen 100 Millionen Rubel (3.2 Millionen Dollar) und 120 Millionen Rubel (3.9 Millionen Dollar). Der Kinostart sei für Anfang 2014 vorgesehen. Wer mitwirkt und unter welcher Regie das Ganze stattfindet, ist bisher noch nicht bekannt.

Das US-amerikanische Filmdrama „The Social Network“ von Regisseur David Fincher nach dem Drehbuch von Aaron Sorkin kam 2010 in die Kinos. Zugrunde liegt dem Streifen das Buch „Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook – eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug“ von Ben Mezrich. Die Faktentreue des Films, der ein Budget von 40 bis 50 Millionen Dollar zur Verfügung hatte, gilt jedoch als umstritten.

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