Türkei: Deutsche Soldaten bereiten Maraş auf syrischen C-Waffenangriff vor

Krankenhäuser, Lebensmittelversorgung und Kommunikation: Diese Bereiche an der türkisch-syrischen Grenzregion untersuchen deutsche Bundeswehrsoldaten derzeit nach Mängeln. Auch, wenn es noch keine konkrete Bedrohung gibt, soll die Region auf einen C-Waffenangriff vorbereitet sein.

Deutsche Bundeswehr-Soldaten, die in der vergangenen Woche in der Türkei angekommen sind (hier), bereiten die Grenzregion zu Syrien nun offenbar auf das Schlimmste vor. Wie die Tageszeitung Hürriyet berichtet, werde die Provinz Kahramanmaraş für einen möglichen Chemiewaffen-Angriff gerüstet (eine konkrete Bedrohung sieht die Türkei angeblich nicht – mehr hier).

Demnach sollen die Soldaten lokale Krankenhäuser inspizieren, um auf mögliche Mängel im Fall der Fälle hinzuweisen. Zudem werde untersucht, ob die Region bei einem Angriff ausreichend Nahrung zur Verfügung stellen könne. Hinzu kommt, dass angeblich Hotels für Gespräche mit der Türk Telekom eingerichtet werden.

Mit dem Unternehmen will die Bundeswehr sicherstellen, dass auch bei einem Zusammenbruch des örtlichen Netzwerks die Kommunikation gesichert werden könne. Mängel sollen schon im Voraus beseitigt werden.

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