Gute Aussichten für 2013: Anstieg des Transaktionsvolumens am Devisenmarkt erwartet

Das tägliche Transaktionsvolumen am globalen Devisenmarkt beträgt derzeit vier Billionen Dollar. Im Laufe des Jahres könnte das tägliche Transaktionsvolumen auf sieben bis acht Billionen Dollar anwachsen. Auch der türkische Devisenmarkt könnte sich parallel dazu weiter entwickeln.

Die türkische Tageszeitung Sabah berichtet mit Verweis auf den Investment Marketing Manager der türkischen IS Bank, Can Pamir, dass der internationale Devisenmarkt sich in den vergangenen Jahren zu einem Schlüsselmarkt entwickelt habe. Hier werde der Tausch inländischen Geldes in ausländisches Geld und umgekehrt ermöglicht. Weiteres Wachstum sei zu erwarten. Schon heute sei der liquideste Markt der globale Devisenmarkt, so Pamir. Auf Grund des anhaltenden technologischen Fortschritts sei es für Teilnehmer am internationalen Finanzmarkt leichter geworden an diesem Markt teilzuhaben. Zunehmend kämen aber auch Kleininvestoren auf den Geschmack. Sie haben die Möglichkeit durch Nutzung von Computern und mobilen Geräten enorme Transaktionsvolumen am Devisenmarkt zu erzielen.

Das tägliche Transaktionsvolumen türkischer Investoren lag im Dezember 2012 noch bei vier bis fünf Milliarden Dollar. Pamirs Ansicht nach ist auch hier ein Anstieg zu erwarten. Insbesondere, weil auf dem türkischen und globalen Devisenmärkten neue Teilnehmer erwartet werden. Hierfür sei auf der Online-Handelsplattform (Trade Master Anwendung) der IS Bank neuerdings eine eigene Sektion für Devisenmarkt-Transaktionen unter der Marke „Trade Master FX“ eingerichtet worden, so Pamir.

BIZ und Analysten beobachten Devisenmarkt

Die Aussagen Pamirs decken sich mit den Kennzahlen der Bank für internationalen Zahlungsausgleich. Das durchschnittliche tägliche Transaktionsvolumen an den Devisenmärkten der dreiundfünfzig wichtigsten Staaten zwischen 2007 und 2010 sei um zwanzig Prozent auf vier Billionen US Dollar angestiegen. Dieser Zuwachs sei als indirekte Folge der Finanzkrise 2007 anzusehen. Da die Zinsen in den Industrieländern im Rahmen der Maßnahmen gegen die Krise sanken, entdeckten Investoren Anlagemöglichkeiten in anderen Ländern für sich, so auch die Financial Times.

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