Neu-Russe lässt sich nieder: Gérard Depardieu will Haus am Rand von Moskau bauen

Kaum hat der französische Filmstar Gérard Depardieu seinen russischen Pass in Händen, da gibt es auch schon Gerüchte, über seinen künftigen Wohnort. Glaubt man einem Insider aus der Filmbranche, habe der 64-Jährige bereits ein Stück Land außerhalb von Moskau erworben und sei im Begriff dort ein Holzhaus zu errichten.

Ob sich Gérard Depardieu wirklich dauerhaft in Russland niederlasse, darüber wollte er sich kurz nach Erhalt der russischen Staatsbürgerschaft nicht äußern. Nun scheint es aber in der Tat so, dass sich der französische Megastar kommod vor den Toren der Millionenstadt Moskau einrichten wolle. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Der „Cyrano de Bergerac“-Darsteller soll am russichen Land derart Gefallen gefunden haben, dass er das Grundstück bereits erworben haben soll, noch bevor ihm der russische Präsident Wladimir Putin seinen Pass überreichte. Das behauptet zumindest Nikolai Borodachev, Generaldirektor der Staatlichen Filmarchivs Gosfilmofond in einem an diesem Freitag veröffentlichten Interview mit der Komsomolskaya Pravda. Das Stück Land soll sich demnach im Dorf Beliye Stolby befinden, wo auch das Gosfilmofond-Archiv liegt.

Gerard Depardieu in russische Idylle verliebt

„Als er unser Land gesehen hat – die Enten im Teich, den Fluss, wo man schwimmen und angeln kann – hat er sich dazu entschlossen, sich hier niederzulassen“, so Borodachev weiter. Der Schauspieler habe das Grundstück selbst ausgewählt und ihn gebeten, dort ein großes Haus komplett aus Holz zu errichten. Mittlerweile sei der Grundstein bereits gelegt und ein Gästehaus errichtet worden, wo der Schauspieler zeitweise leben wolle.

Während seines jüngsten Aufenthaltes in Russland soll übrigens noch eine andere Gemeinde um den schwergewichtigen Darsteller gebuhlt haben. So habe auch Saransk eine Einladung an Depardieu ausgesprochen, dort ein Haus zu bauen. Konkrete Pläne gibt es hier allerdings noch nicht.

Mehr zum Thema:

Gérard Depardieu: Pussy Riot würden Besuch einer Moschee nicht überleben
Lasst die Elefanten leben! Brigitte Bardot droht Gérard Depardieu nach Russland zu folgen
Menschenrechtsverletzungen: Nur Russland liegt noch vor der Türkei

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.