Wenn eine Eins nichts mehr wert ist: CDU kritisiert Umgang mit Schulnoten in NRW

Die Abiturresultate in Nordrhein-Westfalen werden immer besser. An den Universitäten werden Zugangsvoraussetzungen deshalb immer strenger.

Selbst die „Traumnote“ 1,0 reicht an vielen Standorten nicht mehr für das Wunschstudium aus, beklagten die CDU-Abgeordneten Ina Scharrenbach und Dr. Stefan Berger. Demnach sei in NRW offenbar ein „inflationärer Umgang mit diesen Schulnoten“ der Fall. Resultat der „drastischen Zunahme“ an Einser-Abis sei auch eine Angleichung des Numerus clausus an den Universitäten.

Die Abgeordneten wendeten sich deshalb schon im November in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung und forderten eine Erklärung für den genannten Zustand. Die Landesregierung bestätigt in ihrer Antwort, die den Deutschen Bildungs Nachrichten vorliegt, dass der Anteil der Einser-Abiturenten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sei. Verlässliche Untersuchungen zu den Gründen für diese Tatsache gebe es allerdings nicht.

Nordrhein-Westfalen bildet deshalb jedoch noch lange nicht die Bildungselite Deutschlands. Das Bundeslang hat sich „seit 2007 vom unteren Mittelfeld bis zum Jahr 2011 lediglich ins Mittelfeld vorgeschoben“.

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