Deutsch-Türken: Wir stehen für „Made in Germany“

Deutsch-türkische Unternehmer sagen: Unser Produkte sind „Made in Germany“. Ein Top-Unternehmer sagt: Wir sind heimatverbunden mit Deutschland und deshalb erfolgreich.

Am letzten Samstag fand in Berlin das europäische Wirtschaftsforum von „TÜMSIAD EUROPE“ statt. Der Veranstaltung des europäischen Unternehmerverbandes wohnten auch der türkische Botschafter zu Berlin Hüseyin Avni Karslıoğlu und der türkische Vize-Premierminister Bekir Bozdağ bei. Der Vorsitzende der „TÜMSIAD EUROPE“, Cahit Kerenciler sagte im Gespräch mit den Deutsch-Türkischen Nachrichten, dass der Verband noch in der Aufbauphase sei. Doch das Ziel des Verbandes habe zwei Komponenten: Unternehmergeist fördern und soziale Verantwortung wahrnehmen.

Wirtschaftsliberal und sozial zugleich

Erstens, strebe man danach die eigenen Mitglieder kaufmännisch auf dem neuesten Stand zu halten. Dies erfolge durch Fortbildungen. Zweitens, plane man durch soziale Projekte die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu erleichtern. Die deutsche Sprache sei hier der wichtigste Schlüssel zum Erfolg, so Kerenciler. Den Menschen müsse durch Mitmenschen geholfen werden. Deshalb sieht er den Missbrauch sozialer Transferleistungen des Staates sehr kritisch. Jeder müsse lernen Eigenverantwortung zu übernehmen. Soziale Transferleistungen sollen diejenigen erhalten, die sie wirklich benötigen.

„Wir bekennen uns zu Deutschland“

Im Gespräch betonte Kerenciler die Heimatverbundenheit der Mitglieder der TÜMSIAD. Mit Heimat meinte er Deutschland. Man bekenne sich zum deutschen Staat und zum Grundgesetz. Deshalb wolle man dafür arbeiten, dass es wirtschaftlich und sozial aufwärts gehe. Heimatverbundenheit zeige sich durch Einsatz und nicht durch bloße Rhetorik. „Made in Germany“ sei ihr Markenzeichen und dies solle so bleiben. Qualität spiele bei ihnen die wichtigste Rolle. Diese Kombination aus Heimatverbundenheit und Qualitätsbewusstsein führe zum unternehmerischen Erfolg.

Cahit Kerenciler selbst ist im Großhandel für Obst, Gemüse, Molkereiprodukte und Sonderposten tätig. Er ist Inhaber des Heinrich Boquoi & Sohn e.K. Sein Betrieb beliefert bundesweit 60 Justizvollzugsanstalten, mehrere Pflegeheime und Gastronomen. Darüber hinaus ist er Mitglied der Vollversammlung der südwestfälischen IHK.

 

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