Hagia Sophia: Museum ist meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Türkei 2012

Sie ziehen heimische wie ausländische Gäste gleichermaßen in ihren Bann: Die Hagia Sophia, der Topkapı Palast und Ephesus waren 2012 die meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in der Türkei. Insgesamt sahen sich fast 29 Millionen Menschen in den historischen Stätten des Landes um.

Die Hagia Sophia, der Topkapı Palast und Ephesus waren 2012 die meistbesuchten Orte heimischer wie ausländerischer Touristen. Nach Angaben des türkischen Ministeriums für Kultur und Tourismus, der verschiedenen Kulturgüter und der Museumsdirektionen, wurde allein die Hagia Sophia im vergangenen Jahr von 3,345,347 Gästen besucht (mehr hier). Mit 3,334,925 Besuchern dicht auf den Fersen ist dem beeindruckenden Bauwerk der Topkapı Palast. An dritter Stelle folgt schließlich Ephesus, das 2012 1,888,173 Touristen in seinen Bann ziehen konnte.

Insgesamt strömten im vergangenen Jahr 28,781,308 Menschen in türkische Museen und historische Stätten (mehr hier). Der hierdurch erwirtschaftete Umsatz lag bei 280,206,955 Lira, umgerechnet etwa 117, 729,476,16 Euro.

Spielzeug enthält „pädagogisch verwerfliche“ Elemente

Jüngst geriet die Hagia Sophia übrigens in einem völlig anderen Zusammenhang in den öffentlichen Fokus. Wie unter anderem die Augsburger Allgemeine Zeitung in der vergangenen Woche berichtete, wolle die türkische Kulturgemeinde Österreich den dänischen Spielzeughersteller Lego verklagen, weil der Star-Wars-Bausatz „Jabba’s Palace“ dem weltbekannten Bauwerk ähneln solle.

Der konkrete Vorwurf aus Österreich: Das beanstandete Spielzeug soll „pädagogisch verwerfliche“ Elemente enthalten. In Verbindung mit den Spielfiguren und ihren Waffen könne bei Kindern der Eindruck erweckt werden, der Islam sei eine gewalttätige Religion. Eine Klage wegen Volksverhetzung, so das Blatt, werde jetzt sowohl in Österreich, als auch in Deutschland und der Türkei geprüft. Lego weist die Vorwürfe hingegen zurück. Dieses Spielzeug spiegele kein reales Gebäude wider. Das Design aller Produkte beziehe sich lediglich auf den fiktiven Inhalt der Star Wars Saga. Die falsche Interpretation bedaure man sehr.

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