Multimedia​: Präsident Gül will Tablet-PCs für alle Schulkinde​r

Nun sollen alle türkischen Schulklassen mit Tablets augestattet werden. Der Ausschreibungsprozess läuft noch. Doch eine Delegation von Apple hat Abdullah Gül in Ankara besucht. Apple möchte Gewinner der Ausschreibung werden.

Eine Delegation vom US-Amerikanischen Unternehmen Apple besuchte vor zwei Tagen das türkische Oberhaupt Abdullah Gül. Thema des Gespräches war die Anbringung von Tablet-Computern für die 15 Millionen Schüler der Türkei im Rahmen des „Fatih“ Projekts (mehr – hier). Intensive Gespräche sollen über eine mögliche Auftragsvergabe mit Apple geführt worden sein. Das berichtet die türkische Zeitung Hürriyet. Insgesamt 4,5 Milliarden möchte die türkische Regierung für die Tablets ausgeben. Apple bemüht sich schon seit langer Zeit, um jenen Auftrag. Doch ist es dem Unternehmen bisher nicht gelungen die technischen Anforderungen der türkischen Regierung zu erfüllen. Der Geschäftsführer von Apple, Tim Cook habe gesagt, dass man sich mit dem „Fatih“ Projekt der türkischen Regierung beschäftige und es vorantreiben möchte. Man wolle zu diesem Zweck mit türkischen Universitäten zusammen arbeiten.

Zuvor besuchte Gül im Mai 2012 die Haupgeschäftsstelle von Apple im kalifornischen Silicon Valley. Dort soll es  den Berichten der türkischen Zeitung Milliyet zufolge bei einem Gespräch Unstimmigkeiten gegeben haben. So soll Präsident Gül Tim Cook gefragt haben, wann denn nun endlich türkische Sonderzeichen in die iPads und iPhones integriert werden (mehr – hier). Der Apple Geschäftsführer Tim Cook soll prompt geantwortet haben: „Wissen wir nicht. Aber ich werde mich darum kümmern“.

Der Ausschreibungsprozess des Großauftrags läuft. Doch ist es weiterhin unklar, ob Apple den Auftrag erhalten wird. Das Technologieunternehmen hat es seit Mai 2012 immer noch nicht hinbekommen die türkischen Sonderzeichen in iPads und iPhones zu integrieren.

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